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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Bundeswehr allgemein
Gardes du Corps Offline




Beiträge: 690
Punkte: 688

04.01.2007 08:45
#1 Nachwuchsprobleme der Bw bei den Spezialkräften ( KSK) antworten

Ich bin kein Arzt und mir fehlen auch verläßliche Statistiken aber ich kann mir folgenden Eindruck nicht verwehren:

- der deutsche Junge von heute unterscheidet sich meiner Meinung nach deutlich vom Jungen vor 30 Jahren:

Sportlich - wer macht denn heute noch Wehrsport (Laufen, Schießen, Werfen), wie wir vor 30 Jahren?

Gesundheitlich - wenn ich mir allein die gestiegene Häufigkeit von Allergien oder Fettleibigkeit ansehe

Psychisch - kein Wunder bei TV-Dauerberieselung und PC-Spielen statt bolzen, raufen und Geländespielen

Patriotisch - wer ist denn noch stolz auf sein Vaterland? Wenn schon 80 % der Erwachsenen kein Vertrauen mehr in die Regierung haben, wo sollen es die Jungen her nehmen? Ein Staat, der seine Existenzberechtigung auf der Anerkennung der Kriegsschuld und ewiger Buße beruht.

Männlich - statistisch nachgewiesen hat sich das prozentuale Verhältnis von schwulen zu heterosexuellen Männern deutlich gewandelt. Man nimmt als Ursache an, die unkontrollierte Verabreichung von Östrogen als Ausscheidungsprodukt der "Pille", welches in sehr hoher Konzentration im aufbereiteten Trinkwasser nachweisen lässt und die verweiblichte erziehung in den Grund- und Hauptschulen, in denen der Lehreranteil immer geringer wird.

Elias Offline




Beiträge: 61
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05.01.2007 21:10
#2 RE: Nachwuchsprobleme der Bw bei den Spezialkräften ( KSK) antworten

Ja, wir gehen vor die Hunde!
Was soll'n dann die Amerikaner, mit ihren vielen fettleibigen Bürgern sagen?

Diese gewissen Leute, die sind heut' nicht alle sportfaul,
die sind nur wählerisch.
Wenn Amila auf'm Dienstplan steht, dann haben da manche urplötzlich die tollsten Schmerzen.
Wenn's aber dann heißt, Fußball, och, dann geht dat plötzlich wieder...

Also, so schlimm isses nun auch wieder nicht.
Auch wenn's heut' sicherlich mehr "Bewegungslegastheniker" wie früher gibt.

@Gardes

Du willst jetzt aber nicht wirklich sagen, die Gesellschaft, oder besser gesagt ihre Männer, wird/ werden homosexuell?
Och komm, das ab' ich doch jetzt falsch interpretiert, oder?

Gardes du Corps Offline




Beiträge: 690
Punkte: 688

05.01.2007 21:24
#3 RE: Nachwuchsprobleme der Bw bei den Spezialkräften ( KSK) antworten

Zitat von Nashorn

Hmmm, GdC sicher was wahres dran, aber Wehrsport? Was´ndass`n? Habt ihr wahrscheinlich in der DDR gemacht, aber in der BRD? Wir haben gebolzt bis die Schuhe Löcher hatten; gut wir haben auch Räuber und Gendarm gespielt...



Also letzteres haben wir auch gemacht. Als Kinder Geländespiele. Als Jugendliche dann Wehrsport. Das war Verschiedenes, aber immer mit einem Hauch militärischem in Vorbereitung auf den Wehrdienst.

Ich habe gemacht:
- Luftgewehrschiessen
- militärischen Mehrkampf mit 3000m Lauf, Handgranatenwerfen und 60 Schuss liegend KK-Gewehr-Schiessen
- Tastfunken, CB-Funk
- Seesport mit Kutterrudern und -segeln
- Sportschiessen 3-Stellung mit KK-Gewehr
- Motorradführerschein bei der GST

Zitat von Elias

@Gardes

Du willst jetzt aber nicht wirklich sagen, die Gesellschaft, oder besser gesagt ihre Männer, wird/ werden homosexuell?



Keine Angst!

Nein, nicht direkt, aber Homosexualität hat dadurch tatsächlich deutlich zugenommen, von etwa 5-10 auf >15 %.

Im Übrigen werden solche Dinge gar nicht bewusst untersucht, weil angeblich kein gesellschaftliches Interesse besteht. Andererseits konnte man aber vor einigen Wochen in den Medien erfahren, dass es gelungen ist, Rückstände vom "Koksen" im Rhein festzustellen. Daraus hat man dann einen erschreckend hohen Konsum in Deutschland errechnet. [url]http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/100828/index.html[/url]


Die ersten Anti-Baby-Pillen kamen in den 60-ern auf den Markt, ich denke, die ganzen Folgen aus der Verseuchung unseres Trinkwassers, der Umwelt, mit Hormone (auch aus der Tierhaltung), Antibiotika, Pestiziden usw. sind noch gar nicht absehbar.

Unterhalte Dich mal mit jemanden, der im Krankenhaus arbeitet, was dort für Patienten - aber auch für med. Personal, die größte Gefahr ist. Nähmlich Infektionen, auf die bekannte Medikamente, Antibiotika nicht mehr ansprechen!

Gardes du Corps Offline




Beiträge: 690
Punkte: 688

07.01.2007 10:33
#4 RE: Nachwuchsprobleme der Bw bei den Spezialkräften ( KSK) antworten

Wenn man sich fragt, warum die Leistungsfähigkeit junger Rekruten im Allgemeinen und der Spezialisten im Besonderen zurück geht, muss man eben auch die Veränderungen in der Umwelt und Gesellschaft berücksichtigen.

Den Menschen gibt es seit mehr als 1 Million Jahre. Immer war er, bis auf die letzten 100-150 Jahre gnadenlos der Natur ausgeliefert und musste sich ihr unterordnen. Dass muss er zwar heute zum großen Teil auch noch, aber erst in den letzten Jahrzenten konnte er auf die Natur enwirken. Teilweise gravierend und der Mensch ist auch seit 70 Jahren in der Lage nicht nur sich selbst, sondern auch die Erde zu vernichten.

Wenn ich eruieren will, warum die Leistungsfähigkeit und Eignung abnimmt - trotz zugegebenermassen besonders harter Anforderungen - muss ich natürlich auch das berücksichtigen.

Wenn man sich die Zahlen der Wehrdienstunfähigen von vor 70 Jahren und heute ansieht, muss man sich einfach eingestehen, dass bestimmte Krankheiten und gesundheitliche Einschränkungen verstärkt auftreten:
- schlechte Zähne durch zuviel Zucker in der Nahrung
- Allergien
- schlechte Haltung und nachgelassene physische Leistungsfähigkeit durch Bewegungsmangel
- psychische Auffälligkeiten durch verstäkten TV-Konsum oder PC-Spiele
- Übergewichtigkeit durch zu gute und/oder falsche Ernährung
- soziale Auffälligkeiten durch kaputte und inkomplette Familien, weniger Geschwisterbindung und -erziehung und feministischer Überbeeinflussung in den Schulen durch einen überproportionalen Lehrerinnenanteil

- und letztendlich auch der bisher nicht ausreichend erforschte Einfluss von Medikamenten-, Antibiotika- und Hormonspuren im Trinkwasser und der Nahrung.

Weiter muss man sagen, dass die biologische Selektion fast ausgeschaltet ist.* Jede Missgeburt kann heute großgezogen werden. Im Zusammenhang damit verzichten die meisten betroffenen Eltern auf weitere - gesunde - Kinder.

Genetische Defekte können durch kosmetische Operationen oder Hilfsmittel unkontrolliert weitergegeben werden: z.B. Hasenscharte, schlechte Augen ...

Wenn die Geburtenzahlen seit mehreren Jahren rückläufig ist und der Anteil, nicht 100% gesunder rapide Menschen steigt, sollten schon die Alarmglocken läuten.

zum Unterschied zwischen Offizier und Feldwebel:
Nun, ich gehe auch mal davon aus, dass der Kommandofeldwebel eine Spezialausbildung hat, die eben länger dauert.

Führungseignung hat man - oder man(n) hat sie nicht. Genau so ist es mit Talenten für Spezialaufgaben.

Um diese entsprechend zu schulen und auszubilden, bedarf es unter Umständen auch länger. Die Ausbildung zum Piloten (Offizier) ist auch kürzer, als die Ausbildung zum Ingenier (Offizier).

*ich habe jetzt keine Lust in eine Diskussion lebens- und unlebenswertes Leben einzusteigen. Deshabb benenne ich nur die Fakten und werde keine Wertung vornehmen.

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