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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 126 mal aufgerufen
 Deutsche Militärgeschichte
feldgrau Offline



Beiträge: 128
Punkte: 128

08.02.2007 10:38
#1 Die Dolchstoß-Legende nach dem 1.Weltkrieg Antworten

Die Dolchstoßlegende ist die nach dem Ersten Weltkrieg verbreitete These, dass Teile der deutschen Heimatbevölkerung, besonders aber Gruppen der sozialistischen Linken oder sogar die ganze Sozialdemokratie, durch ihre revolutionäre Tätigkeit das ,,im Felde unbesiegte” deutsche Frontheer ,,von hinten erdolcht” und dadurch der Zusammenbruch Deutschlands verschuldet hätten.

Nur Legende oder Wahrheit ?


feldgrau

Sturmgewehr Offline




Beiträge: 144
Punkte: 144

08.02.2007 20:13
#2 RE: Die Dolchstoß-Legende nach dem 1.Weltkrieg Antworten

Die Dolchstoßlegende war in der Zeit der Weimarer Republik eine Verschwörungstheorie aus dem deutschnational und völkisch gesinnten Umfeld der extremen Rechten. Sie besagte, das deutsche Heer sei im Ersten Weltkrieg „im Felde unbesiegt“ geblieben und hätte durch die Novemberrevolution von 1918 einen „Dolchstoß von hinten“, also aus der Heimat, erhalten. Die Legende erwies sich als eine der verhängnis- und wirkungsvollsten Propagandalügen der deutschen Geschichte.

( Gefunden bei Wikipedia)


http://upload.wikimedia.org/wiki...chstoss.jpg


Greaz

StG

feldgrau Offline



Beiträge: 128
Punkte: 128

08.02.2007 23:24
#3 RE: Die Dolchstoß-Legende nach dem 1.Weltkrieg Antworten

@Sturmgewehr

Zitat
Die Legende erwies sich als eine der verhängnis- und wirkungsvollsten Propagandalügen der deutschen Geschichte.



Eben das erscheint mir so nicht ganz richtig zu sein.

feldgrau

Gardes du Corps Offline




Beiträge: 690
Punkte: 688

11.02.2007 10:12
#4 RE: Die Dolchstoß-Legende nach dem 1.Weltkrieg Antworten

Ich denke auch, dass sich die Frontsoldaten zu Recht verraten fühlten. Von zwei Seiten:
- dem amerikanischen Präsidenten Wilson und
- den Bolschewisten mit den jüdischen Führern Liebknecht und Luxenburg

Die Situation der Deutschen an der Westfront, war nach Ausschaltung des Kriegsgegners Russland nach dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk gar nicht so schlecht.

Die letzte Offensive kam sogar recht erfolgreich voran, da die Briten und Franzosen ausgeblutet waren. Deren Kriegswirtschaft war längst am Erliegen und sie waren von den Lieferungen aus den USA abhängig. Um Deutschland bis auf Blut zu bekämpfen, haben sie sich an die USA verkauft.

Deren Präsident Wilson schickte erst Waffen, Munition und Ausrüstung gegen klingende Münze nach Europa, dann Soldaten - die letztendlich die Entscheidung brachten. Dennoch wurde Deutschland nicht besiegt. Es wurde mit dem berüchtigten 14-Punkte Vorschlag zum Waffenstillstand überredet.

Gleichzeitig verrieten die Bolschewisten das Vaterland, zettelten Unruhen an und zwangen den Kaiser zum Rücktritt. In Verantwortung gegenüber dem Deutschen Volk tat dieser dies - und wurde verraten. Von den Alliierten und der deutschen Sozialdemokratie.

In der Folge der innenpolitischen Katastrophe interessierten sich die Alliierten nicht mehr für die Wilsonschen Punkte - sie gaben Deutschland den Todesstoß. Sie beendeten nicht die Hungerblockade, sie fielen in das Land ein, raubten und plünderten und diktierten Deutschland einen Friedensvertrag, der den Grund für den nächsten Krieg in sich trug.

Der neu gebildete Völkerbund trug nicht zur Stabilisierung Europas bei

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